Oceanspotter
iPhone / Voyages
Wer regelmäßig taucht oder schnorchelt, sieht Tiere, die andere nie zu Gesicht bekommen. Oceanspotter ist die App, um diese Begegnungen festzuhalten.
Nach dem Tauchgang trägst du ein, was du gesehen hast: Foto oder Video, Tierart aus einer Datenbank mit über tausend Arten, Standort, Tiefe und Anzahl. Die App generiert einen QR-Code für deine Sichtung. Tauchpartner, die dasselbe Tier gesehen haben, scannen den Code mit der Kamera-Funktion und bestätigen die Beobachtung als Augenzeugen. Je mehr Bestätigungen, desto glaubwürdiger.
Auf einer interaktiven Karte siehst du, welche Tiere wo und wann gesichtet wurden. Du kannst nach Art, Zeitraum und Region filtern — gut, um den nächsten Tauchgang zu planen oder zu prüfen, was an einem Spot tatsächlich vorkommt. Über tausend Arten sind in der Bibliothek hinterlegt, mit wissenschaftlichen Namen, Beschreibungen, Verbreitungskarten und der bisherigen Sichtungs-Historie.
Wenn du nicht sicher bist, was du gesehen hast, musst du es nicht selbst herausfinden. Reiche die Sichtung einfach als unbekannt ein — andere Nutzer können dann Vorschläge zur Artbestimmung machen. Eine Art kollektive Bestimmungshilfe, bei der du auf das Wissen der Community zurückgreifst.
Im eigenen Profil siehst du, was du gesichtet, was du bestätigt und welche Arten du noch nie beobachtet hast. Tauchschulen, Reiseanbieter und Guides werden auf der Karte und in einer eigenen Übersicht angezeigt, mit Aktivitäten, Touren und Kontaktdaten.
Zum Schutz der Tiere werden Standorte auf der Karte grundsätzlich nicht punktgenau angezeigt — Sichtungen erscheinen nur als Umkreis um die tatsächliche Fundstelle. So entsteht ein realistisches Bild davon, was an einem Spot vorkommt, ohne sensible Tiere durch exakte Koordinaten zu gefährden. Artenschutz vor Datenpräzision.
Für Taucher und Schnorchler ist die App ein einfaches Werkzeug, um Sichtungen festzuhalten und im eigenen Profil zu sammeln — ohne Aufwand, auch offline. Für Reisende und Tauchinteressenten ist sie eine ehrliche Quelle dafür, was an einem Spot tatsächlich anzutreffen ist, bestätigt von Leuten, die selbst dort waren. Für Forschung und Naturschutz kann aus vielen einzelnen Beobachtungen mit der Zeit eine Datenbasis entstehen, die professionelle Erhebungen sinnvoll ergänzt.
Oceanspotter funktioniert ohne Internet weiter. Sichtungen, Bestätigungen, Fotos und Videos werden lokal zwischengespeichert und übertragen, sobald die Verbindung wieder da ist. Die Artenbibliothek, Karten in deiner Umgebung und deine eigenen Sichtungen sind ebenfalls offline verfügbar.
Bewusst keine Likes, keine Kommentare. Statt Likes gibt es Augenzeugen-Bestätigungen, statt Kommentaren Vorschläge zur Artbestimmung und ein Melde-System mit echter Moderation. Einzelne Sichtungen lassen sich melden, Nutzer blockieren.